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Magdeburger Moderne – Hermann Beims & Bruno Taut

 Architektur einer neuen Zeit

Die Magdeburger Moderne zählt zu den bedeutendsten Kapiteln der deutschen Architekturgeschichte. In den 1920er-Jahren entwickelte sich die Elbestadt unter Oberbürgermeister Hermann Beims zu einem Experimentierfeld des Neuen Bauens. Visionäre Architekten wie Bruno Taut, Carl Krayl, Johannes Göderitz und Albinmüller schufen Wohnsiedlungen, Verwaltungsgebäude, Kulturstätten und öffentliche Einrichtungen, die bis heute das Stadtbild prägen.

Im Mittelpunkt ihrer Ideen standen Licht, Luft und Sonne. Statt enger Mietskasernen entstanden helle Wohnungen, großzügige Grünflächen und funktionale Gebäude mit klaren Formen. Die Magdeburger Moderne verband sozialen Wohnungsbau mit innovativer Architektur und machte die Stadt weit über ihre Grenzen hinaus zu einem Vorbild des modernen Städtebaus. Die farbenfrohen Fassaden der „Bunten Stadt Magdeburg“ sowie die sachliche Formensprache des Neuen Bauens gelten bis heute als Meilensteine der Architektur des 20. Jahrhunderts.

Diese Galerie zeigt ausgewählte Bauwerke der Magdeburger Moderne – von den berühmten Wohnsiedlungen Bruno Tauts über das Volksstimme-Hochhaus und die Stadthalle bis hin zu zahlreichen weniger bekannten architektonischen Kleinoden. Ergänzt werden die Fotografien durch historische Hintergründe und spannende Informationen zu den Gebäuden und ihren Architekten. So entsteht ein umfassender Einblick in eine Epoche, in der Magdeburg zu den innovativsten Architekturstädten Deutschlands gehörte und bis heute als herausragendes Beispiel moderner Stadtentwicklung gilt.

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